Die Bürgerinitiative BUM stellt sich vor.*

(*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit ist bei Personenmehrzahl die männliche Form wiedergegeben, gemeint sind aber immer Frauen und Männer).

Unsere Bürgerinitiative wurde von Niki Grubesic aus Breitensee im November 2019 gegründet, um mit einer Gruppe Mitbürger eine dort geplante Baurestmassendeponie samt Asbestkompartiment und anderen gefährlichen Stoffen zu verhindern. Eine solche IPPC-Anlage würde neben der Lagerung auch eine Beseitigung und Verwertung von gefährlichen Abfällen in nächster Ortsnähe bedeuten und hohe gesundheitliche Risiken und Beeinträchtigungen mit sich bringen.
Der Name unserer Bürgerinitiative BUM steht für BREITENSEE UND MARCHFELD, offen sind wir aber für alle durch das Projekt gefährdeten Menschen wie z.B. aus Groißenbrunn oder anderen Orten auf den vom zukünftigen Zubringerverkehr betroffenen Strecken.

 

Die Bürgerinitiative BUM umfasst derzeit 24 aktiv engagierte Personen. Wir verstehen uns als eine überparteiliche Gruppe, der die Gesundheit und der Schutz der Menschen in unserer nächsten Umgebung ein Herzensanliegen ist - so wie es eigentlich jedem ein Bedürfnis sein müsste, seinen Kindern eine lebenswerte und gesunde Umwelt zu erhalten. Da wir glauben, dass unsere Mitbürger bisher nicht ausreichend über das geplante Projekt informiert sind oder es ihnen nicht bewusst ist, welche Probleme hier auf uns zukommen, möchten wir sachlich über die Gefahren und Beeinträchtigungen durch die beantragte Baurestmassendeponie Breitensee informieren und Unterstützung in jeder Form für unseren Widerstand gewinnen.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Gemeinde Marchegg eine solche Baurestmassendeponie zwar einstimmig abgelehnt hat, dass ihr Einspruch gegen den Antrag aber nicht mehr zählt als der Einspruch eines einzelnen Bürgers. Genehmigt werden solche Projekte allein vom Land und es besteht die Gefahr, dass Einsprüche das Projekt zwar verzögern können, der Antragsteller aber seinen Antrag solange nachbessern kann, bis er aller Voraussicht nach eine Genehmigung erhält.
Es hat sich bereits in anderen Fällen gezeigt, dass solche für die Anrainer nachteiligen Projekte nur durch entschiedenen Widerstand der Bürger mit juristischer, biologischer und umweltwissenschaftlicher Hilfe verhindert werden können. Leider schützen die Gesetze uns Staatsbürger in dieser Hinsicht nicht ausreichend - deshalb ist jeder einzelne gefragt und es macht einen großen Unterschied für die Zukunft unserer Gemeinden, ob genügend Personen dagegen aufstehen oder denken, es wird schon nicht so schlimm kommen.

Die Bürgerinitiative BUM hat bisher schon viele Aktivitäten unternommen, unter Informationen finden Sie einen Überblick:

Da in Sachen Baurestmassendeponie eine Neuverhandlung bevorsteht, das neue Großverfahren in St. Pölten stattfinden und sicherlich lange Zeit laufen wird, sind wir von der BUM weiterhin gefordert, rechtzeitig mögliche Schritte zu unternehmen.

Weiterhin arbeiten wir daran, in den Medien präsent zu bleiben. Wir wollen Aufmerksamkeit wecken und Artikel über unser Anliegen herausbringen, damit es im Bewusstsein der Öffentlichkeit bleibt.
Daneben ist uns der Kontakt zu anderen ähnlich betroffenen Bürgerinitiativen wichtig und die rechtliche Unterstützung, wie wir am besten weiter vorgehen können.

Die Vernetzung und Kommunikation der Bürgerinitiative erfolgt durch unregelmäßige Arbeitstreffen und Kommunikation über eine WhatsApp-Gruppe. Wer aktiv mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen.

Vor kurzem haben wir auch den gleichnamigen Verein BUM gegründet, um „Nägel mit Köpfen zu machen“. Wir können durch finanzielle Mittel und rechtlichen Status schlagkräftiger sein und mehr bewirken als eine lose Bürgerinitiative. Wir freuen uns auf neue Mitglieder im Verein!

Anfragen bitte an:

E-Mail: info@bum-noe.at
Tel.:      +43 69911827507 Niki Grubesic,
             +43 664 8338041 Georg Steiner,
             +43 664 73971526 Roswitha Zobl